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Die Macht der Narrative: Grüner Vogel mit einem Beitrag im neuen Sammelband

Frauen spielen in extremistischen und terroristischen Bewegungen eine vielfältige und oftmals unterschätzte Rolle. Der neue Sammelband „Extremistinnen und Terroristinnen. Rollen, Funktion und Bedeutung von Frauen in Extremismus und Terrorismus“, herausgegeben von Isabelle Holz und Stephan G. Humer, nimmt diese Perspektive genauer in den Blick.

Der Band versammelt wissenschaftliche und praxisnahe Beiträge zu unterschiedlichen Formen weiblicher Beteiligung – von islamistischen und jihadistischen Zusammenhängen über die extreme Rechte bis hin zu linker Militanz. Dabei wird deutlich, dass Frauen keineswegs ausschließlich als passive Mitläuferinnen oder Opfer zu betrachten sind, sondern in unterschiedlichen Funktionen aktiv an extremistischen Strukturen und Prozessen beteiligt sein können.

Wir freuen uns sehr, dass Grüner Vogel e. V. mit einem eigenen Beitrag in diesem Sammelband vertreten ist. Darin bringen wir unsere Erfahrungen und Perspektiven aus der praktischen Arbeit ein und möchten damit zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit Frauen und ihren unterschiedlichen Rollen in extremistischen Zusammenhängen beitragen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Herausgeber*innen für die Möglichkeit, unsere Perspektiven und Erfahrungen einzubringen, und wünschen dem Sammelband eine breite fachliche Resonanz.

Unser Beitrag ist hier bei De Gruyter Brill verfügbar:
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Zum gesamten Sammelband:
Zum Sammelband bei De Gruyter Brill

Mehr Publikationen von Grüner Vogel e.V. finden Sie hier.

Arne Augustini, Ibrahim Bebars, Franziska Frosch und Hanno Schedler (2026): Die Macht der Narrative: Einblicke in die Arbeit mit Rückkehrerinnen aus einem dschihadistischen Kampfgebiet. In: Extremistinnen und Terroristinnen. Rollen, Funktionen und Bedeutung von Frauen in Extremismus und Terrorismus. De Gruyter, Berlin. Download

Neue Publikation: Deradikalisierung braucht (Versorgungs-) Sicherheit.

2011 tötete ein rechtsextremer Attentäter bei Anschlägen in Norwegen 77 Menschen. 2016 folgten in Deutschland zwei weitere schwere Gewalttaten: Ein islamistischer Sprengstoffanschlag in Ansbach mit 15 Verletzten sowie der rechtsextreme Anschlag auf das Münchner Olympia-Einkaufszentrum, bei dem neun Menschen getötet und fünf weitere verletzt wurden. So unterschiedlich diese Fälle in Motivlage, Tatdynamik und Einordnung sind, machen sie doch eine gemeinsame politische Herausforderung sichtbar: Wie lassen sich Ideologie, psychische Auffälligkeiten, persönliche Krisen, strategische Selbstinszenierung und Sicherheitsrisiken so zusammendenken, dass Zuständigkeiten, Interventionen und Verantwortung nicht erst nach einer Eskalation geklärt werden? An dieser Schnittstelle setzt dieses Policy Paper an.

Fabian Wichmann, Alma Fathi (2026): Deradikalisierung braucht (Versorgungs-)Sicherheit: Schnittstellen zwischen Radikalisierungsberatung und psychotherapeutisch- psychiatrischer Versorgung. Dist[ex], Berlin. Download | Download barrierearme Version

Expertin: „Wer sich islamistisch radikalisiert, ist nicht auf der Suche nach dem Islam“

Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day richtet sich der Blick auf die Präventionsarbeit gegen Islamismus. Claudia Dantschke berät seit fast 20 Jahren radikalisierte Jugendliche und ihre Familien. Was lief hier schief? Ein Gespräch

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