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Prävention beginnt dort, wo Radikalisierung noch verhindert werden kann

Ein aktueller Beitrag der taz beleuchtet die Herausforderungen im Umgang mit militantem Islamismus in Berlin – von den Sicherheitsbehörden über Präventionsangebote bis hin zur Frage, wie Radikalisierungsprozesse frühzeitig erkannt und unterbrochen werden können.

Im Beitrag kommt auch Claudia Dantschke, Leiterin der Beratungsstelle Leben von Grüner Vogel e.V., zu Wort. Seit vielen Jahren setzt sie sich für einen differenzierten Umgang mit islamistischer Radikalisierung ein und macht deutlich: Nachhaltige Präventions- und Deradikalisierungsarbeit braucht Zeit, fachliche Expertise und stabile Beziehungen.

Für uns bei Grüner Vogel e.V. bestätigt sich, was wir aus unserer täglichen Arbeit wissen: Erfolgreiche Extremismusprävention beginnt lange bevor Menschen strafrechtlich auffällig werden. Sie lebt von Vertrauen, individueller Beratung und einer engen Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Bildungseinrichtungen und Sicherheitsbehörden.

Dabei gilt:
🔹 Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
🔹 Deradikalisierung erfordert Geduld, Professionalität und langfristige Begleitung.
🔹 Nachhaltige Präventionsarbeit braucht verlässliche Strukturen und eine dauerhafte Förderung.

Wir freuen uns, dass die Bedeutung professioneller Präventionsarbeit zunehmend Teil der öffentlichen Debatte wird und dass die langjährige Expertise unseres Teams in diesen Diskurs einfließt.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
https://taz.de/Militanter-Islamismus-in-Berlin/!6199509/

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Interview mit Kaan Orhon: Möglichkeiten und Grenzen der Deradikalisierungsarbeit

Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD stehen viele Menschen vor der Frage: Wie kann es sein, dass bekannte Gefährder dennoch schwere Straftaten begehen?

In einem aktuellen Interview erläutert unser Kollege Kaan Mustafa Orhon, Islamwissenschaftler und Fallberater bei Grüner Vogel e.V., die Möglichkeiten und Grenzen von Deradikalisierungsarbeit.

Eine zentrale Botschaft:
➡️ Deradikalisierung wirkt – aber sie kann keine hundertprozentige Sicherheit garantieren.

Präventions- und Ausstiegsarbeit ist ein langfristiger Prozess, der Biografiearbeit, sozialpädagogische Begleitung und – wo erforderlich – fundierte theologische Auseinandersetzung miteinander verbindet. Gleichzeitig braucht es einen besseren Informationsaustausch zwischen den zuständigen Stellen sowie eine verlässliche und langfristige Finanzierung der Präventionsarbeit.

Besonders wichtig ist dabei ein differenzierter Blick auf Extremismus. Fördermittel und gesellschaftliche Aufmerksamkeit sollten sich nicht ausschließlich nach dem jeweils letzten Anschlag richten. Extremismusprävention muss alle Formen extremistischer Ideologien im Blick behalten und nachhaltig ausgestaltet sein.

Wir freuen uns, dass die Expertise von Grüner Vogel e.V. in der öffentlichen Debatte Gehör findet und bedanken uns für die Möglichkeit, die Perspektive der Präventionspraxis einzubringen.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier:
https://web.de/magazine/politik/inland/experte-deradikalisierung-voelliger-fehlschluss-42550198

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Vom Forscher zum Berater

Wie wird man eigentlich Berater in der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit?

Unser Kollege Ibrahim Bebars erzählt im Interview mit der Beratungsstelle Radikalisierung des BAMF, wie ihn sein Weg von der Nahostforschung in die praktische Fallarbeit geführt hat. Er spricht über einen Berufsalltag, der sich kaum planen lässt – und darüber, was ihn an dieser Arbeit motiviert.

Das Interview zeigt: Fachwissen ist wichtig. Mindestens ebenso entscheidend sind Vertrauen, persönliche Begegnungen und die Fähigkeit, auch in komplexen und schnell wechselnden Situationen professionell zu handeln.

Zum vollständigen Interview beim BAMF