Frauen spielen in extremistischen und terroristischen Bewegungen eine vielfältige und oftmals unterschätzte Rolle. Der neue Sammelband „Extremistinnen und Terroristinnen. Rollen, Funktion und Bedeutung von Frauen in Extremismus und Terrorismus“, herausgegeben von Isabelle Holz und Stephan G. Humer, nimmt diese Perspektive genauer in den Blick.
Der Band versammelt wissenschaftliche und praxisnahe Beiträge zu unterschiedlichen Formen weiblicher Beteiligung – von islamistischen und jihadistischen Zusammenhängen über die extreme Rechte bis hin zu linker Militanz. Dabei wird deutlich, dass Frauen keineswegs ausschließlich als passive Mitläuferinnen oder Opfer zu betrachten sind, sondern in unterschiedlichen Funktionen aktiv an extremistischen Strukturen und Prozessen beteiligt sein können.
Wir freuen uns sehr, dass Grüner Vogel e. V. mit einem eigenen Beitrag in diesem Sammelband vertreten ist. Darin bringen wir unsere Erfahrungen und Perspektiven aus der praktischen Arbeit ein und möchten damit zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit Frauen und ihren unterschiedlichen Rollen in extremistischen Zusammenhängen beitragen.
Wir bedanken uns herzlich bei den Herausgeber*innen für die Möglichkeit, unsere Perspektiven und Erfahrungen einzubringen, und wünschen dem Sammelband eine breite fachliche Resonanz.
Unser Beitrag ist hier bei De Gruyter Brill verfügbar:
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Arne Augustini, Ibrahim Bebars, Franziska Frosch und Hanno Schedler (2026): Die Macht der Narrative: Einblicke in die Arbeit mit Rückkehrerinnen aus einem dschihadistischen Kampfgebiet. In: Extremistinnen und Terroristinnen. Rollen, Funktionen und Bedeutung von Frauen in Extremismus und Terrorismus. De Gruyter, Berlin. Download