Grüner Vogel e.V. | Beratungsstelle Leben
Der Anschlag auf den Christopher Street Day am 25. Juli 2026 in Berlin, der eine Tote und 31 teils schwer Verletzte forderte, hat erneut gezeigt, wie wichtig verlässlicher Informationsaustausch, klare Zuständigkeiten, ressort-, und professionsübergreifend abgestimmte Prozesse in der Deradikalisierungsarbeit sind. In Deutschland hat sich eine qualifizierte und differenzierte Trägerlandschaft der Tertiärprävention entwickelt, deren Ansätze und Kooperationen vielfach über den Modellcharakter hinausgewachsen sind. Um dieses Potenzial, insbesondere in ihrer Arbeit mit sicherheitsrelevanten Personen auszuschöpfen und ihren Beitrag zur inneren Sicherheit und zum Opferschutz nachhaltig zu stärken, braucht es verlässliche strukturelle und rechtliche Rahmenbedingungen.
Die bisherige Aufarbeitung des Anschlags macht Defizite deutlich, die teilweise von zivilgesellschaftlichen Einrichtungen bereits seit Längerem benannt werden. Die folgenden fünf Diskussionspunkte zielen darauf ab, die Voraussetzungen für wirksame Deradikalisierungsarbeit zu verbessern um so dem übergeordneten Ziel, weitere Opfer zu verhindern, besser gerecht werden zu können.

Deradikalisierung verbindlich gestalten – Handlungsempfehlungen aus der Tertiärprävention nach dem CSD-Attentat
Grüner Vogel e.V. | Beratungsstelle Leben 2026
Fünf Diskussionspunkte, die darauf abzielen, die Voraussetzungen für wirksame Deradikalisierungsarbeit zu verbessern. PDF Herunterladen